Die Aufbereitung von Feuerwehr-PSA ist ein komplexer Prozess. Vom Ablegen nach dem Einsatz über Dekontamination, Wäsche und Imprägnierung bis zur Prüfung und Wiederausgabe — jeder Schritt im PSA-Kreislauf hat Einfluss auf die Schutzwirkung der Ausrüstung und auf den Arbeitsschutz derjenigen, die sie pflegen. Einen anerkannten Standard, der diesen Gesamtprozess klar beschreibt und einheitlich regelt, gibt es bisher nicht. Genau hier setzt der VFS an.

Entstanden aus der Praxis: Der VFS ist aus einer Interessengemeinschaft heraus entstanden, in der sich alle relevanten Akteure des PSA-Kreislaufs zusammengefunden haben: Hersteller technischer Textilien, Systemlieferanten für Pflege- und Aufbereitungsprozesse, Waschmittelhersteller, Labore und Spezialwäschereien. Das Ziel ist gemeinsam: ein fundierter, praxisnaher Standard, der Klarheit schafft — für Feuerwehren, für Wäschereien und für alle, die mit der Aufbereitung von PSA befasst sind.

Was der Standard leisten soll
Ein guter Prozessstandard schützt die PSA, sichert ihre Funktion für den nächsten Einsatz und schafft verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beteiligten. Er reduziert Reklamationen, verbessert die Qualität der Aufbereitung und erhöht den Arbeitsschutz beim Umgang mit kontaminierter Schutzkleidung — auf einer Grundlage, die durch Praxis und Labor gemeinsam erarbeitet wurde.
Mitglied werden.
Als Mitglied des VFS bringen Sie Ihre Erfahrung in die Standardentwicklung ein und können die erarbeiteten Prozesse zertifiziert anwenden. Sie sind Teil eines Netzwerks, das alle Bereiche der PSA-Aufbereitung abdeckt — und das aktiv daran arbeitet, die Branche auf ein einheitlicheres, höheres Niveau zu bringen. Wir freuen uns über jede Form der Beteiligung — ob als aktives Mitglied, als Partner oder als Interessent, der die Entwicklung begleiten möchte.

